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Bericht Soko Leipzig Dreh und Silly
Berichte und Eindrücke vom Soko Leipzig Dreh mit der Band Silly.
Sonntag, 10. Mai 2009. Muttertag !
Trotz Verspätung am Set, wurden wir in die Riege der Komparsen aufgenommen. Danach dauerte es doch eine ganze Weile, bis wir die ersten Instruktionen bekamen. Die Band spielte sich indes schon mal im Anker warm und die Technik hatte auch noch genügend Arbeit.
Licht, Ton, Kamera usw. Alles musste für die Innenaufnahmen vorbereitet werden.
In dieser Zeit trudelten dann auch Melanie und Marco ein. Ab in den Wohnwagen, umziehen und zur Maske. Danach hat sich Marco unter die Fans gemischt. Er war super gut drauf.
Der erste Dreh stand nun kurz bevor. Der Einlass in das Gebäude musste in den Kasten. Eintrittskarten wurden verteilt. Alles sollte ja echt wirken. In die Reihe der Zuschauer begaben sich dann auch Ina und Jan.
Diese Szene wurde, ich habe bei 10 x aufgehört zu zählen, immer wieder wiederholt. Es dauerte und dauerte. Auf Anfang und bitte......
So der Regieassistent Mathias. Der übrigens ein toller Typ ist. Geduldig, angespannt, voll konzentriert und trotzdem immer gut drauf.
Danach hieß es abrocken, was das Zeug hält. Jeder hatte seinen Platz einzunehmen und diesen auch im Gedächtnis zu behalten. Schließlich sollte man im Film immer an der gleichen Stelle zu sehen sein. 6 Lieder sollten aufgenommen werden. Anna, die Sängerin der Truppe, die auch selbst Schauspielerin ist, begrüßte und sehr herzlich und hatte, je länger der Dreh dauerte, immer mehr Verständnis für uns Komparsen. Es war nämlich mittlerweile halb drei und wir hatten noch nichts im Magen. Außer dem Frühstück, dass ja schon soo lange her war.
Die Produktionsleitung versorgte uns rund um die Uhr mit Wasser. Das einzige Überlebenselixier. Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann mit den Innenaufnahmen weiter.
Dieses Mal jedoch ohne Band. Wir mussten so tun, als ob dort vorne die Band wäre und uns bei Laune hielt. Währenddessen kam Jan/Marco zum Einsatz. [...]
Nach all den Aufnahmen wurden dann noch Nur-Ton-Aufnahmen gemacht. D.h. wir mussten
Auf Kommando unsere Unmut zeigen, oder jubeln usw. Die Tonaufnahmen werden dann später in den Film mitreingeschnitten.
Es war wirklich ein erlebnisreicher und sehr informativer Tag. Wir loben immer unsere Helden Hajo & Co. Das ist ja auch in Ordnung. Aber die Menschen, die hinter der Kamera dafür sorgen, dass unsere Kommissare einen guten Job erledigen, sind mindestens genauso wichtig. Für mich sogar noch wichtiger. Ein ganz großes Lob an die vielen vielen Hände, die da immer wieder tätig sind.
Vielleicht können Euch ja die Fotos ein bisschen vom Flair der Dreharbeiten vermitteln.
Fanberichte
Drehtag am 10.05.2009 im Anker, Leipzig mit SOKO-Leipzig und Silly
Sonntag um 8.30 Uhr wurden wir 250 Komparsen in Gruppen eingeteilt und schon das Warten auf den Drehbeginn war interessant, die Film-Crew (ca. 70 Leute) wuselte dort herum, von drinnen war Silly beim Soundcheck zu hören und die Schauspieler Melanie, Marco und Winnie wurden in Wohnwagen geschminkt.
Gegen 10.00 Uhr wurde es ernst, die Komparsen übten ca. 1 Stunde die Szene, wie sie zum Geheimkonzert der Band Silly in den Anker reingehen.
Regieassistent Matthias erklärte am Megaphon, was zu tun ist.
Als alles aus mehreren Perspektiven im Kasten war, durften wir endlich im Saal die 1. Reihe erstürmen.
Eine super Lichtanlage und 1-A-Klang der live gespielten Songs von Silly ließen den Saal schnell zu einem Hexenkessel mit tropischem Klima werden.
Die gut gelaunten Silly´s spielten mehrere Songs, darunter auch 2 neue, die auf der im Herbst erscheinenden CD veröffentlicht werden.
Die Komparsen rockten den Saal und gaben alles! Gut, dass uns kostenlos Wasser zur Verfügung stand, sonst wären wir kollabiert!
In einer 5-Minuten-Pause traf ich Micky Meuser, der den Silly´s kurz „Hallo“ sagen wollte. Bereitwillig signierte er mein Silly-T-Shirt, dann ging es weiter, bis wir um ca. 15.00 Uhr
1 Stunde Mittagspause einlegen konnten.
Während mein Mann und unser Kumpel in der Schlange der Gulaschkanone anstanden, kamen plötzlich Ritchie und Anna daher und signierten mein nassgeschwitztes Shirt. Unglaublich nett waren sie – wie immer halt.
Dann gab ich noch ein Interview für www:soko-leipzig.de und es ging mit den Dreharbeiten weiter.
Erstaunlich, was die Experten vom Film alles im Kopf haben müssen, dabei waren sie super nett und zu Scherzen aufgelegt. Teilweise wurden neue Ideen sofort umgesetzt und alles wurde so authentisch wie möglich sorgfältig so lange gedreht, bis alle zufrieden waren.
Die Schauspieler Winnie, Andreas Sch.-Sch. Sowie Melanie M. und Marco G. waren unheimlich locker und ließen sich in kleinen Pausen mit Fans ablichten.
Vom Regisseur erfuhren wir, dass gegen 20.00 Uhr evtl. alles fertig sein könne, geplant war bis 22.00 Uhr. Dies war vor allem den Komparsen zu verdanken, die super unermüdlich mitgemacht haben und den Anweisungen trotz der hohen Luftfeuchte und dem langen Stehen und Klatschen und Rocken begeistert folgten.Für die Film-Crew war der Tag auch ungewöhnlich, da so etwas normalerweise als Playback produziert wird.
Anna war ja auch als Filmexpertin super – sie übersetzte uns immer, warum die Szene gerade wieder zum x-ten Mal gedreht werden musste usw.
Belohnt wurden wir mit 2 Zugaben und nach „Flut“ durften wir draußen die „Freibier-Flut“ genießen.
Alle Silly´s, die Schauspieler und die Film-Crew gaben ca. 45 Minuten gut gelaunt Autogramme, tranken und gaben bereitwillig Antworten auf alle Fragen.
Gegen 21.00 Uhr war es dann vorbei.
Völlig geschafft und überglücklich kehrten wir in unser Hotel zurück und traten am Montag die Heimreise an.
Ein einmaliges Erlebnis, wovon wir alle lange zehren können!
Lydia, Manfred und Jan aus Lauenförde/Weser
Am 10. Mai war es endlich soweit.
Nach der Zusage vom yourchance-casting-portal der UfA habe ich auf diesen Tag gewartet.
Als Fan der Band SILLY war es selbstverständlich eine Bewerbung für diesen Dreh einzureichen.
Es war aber nicht nur SILLY, sondern auch Interesse an den technischen Abläufen und die Arbeit am Set.
Ich kann Euch sagen, einen Film zu produzieren ist richtig harte Arbeit. Man sieht nachher im Endprodukt nicht mehr, wie viel Arbeitsaufwand in der Produktion steckt.
Der Tag begann um 04:30 Uhr morgens, aufstehen, Kaffee, duschen, schick machen.
Ein wenig Verpflegung wurde noch eingepackt und um 06:00 Uhr rein in..s Auto und los... (Alles super im Zeitplan)
Gegen 08:00 Uhr war ich dann am ANKER in Leipzig, der Drehort des Tages.
Am Set war schon eine Menge los, es waren noch Aufbauarbeiten und sonstige Vorbereitungen im vollen gange.
Dann kurz eine Unterschrift für das Erscheinen und die Abtretung der Rechte am gedrehten Bild- und Tonmaterial und jetz warten, warten, warten, trinken, rauchen, warten...
Um etwa 09:00 Uhr (also gefühlte drei Stunden) gab es eine kurze Einführung zum Verhalten und der Arbeit am Set, das ganze mit Hilfe eines schlecht funktionierenden Megaphon..s. Pfeif-quitsch-raschel bla bla... :-)
Gegen 10:00 Uhr war es dann soweit... Gruppe A, zu der ich gehörte, zur Probe an den Einlaß ! Aufstellen, sich seinen Vordermann merken und die Proben gingen los.
Drei, vier mal im Kreis durch den ANKER und dann die erste Aufnahme.
Ton !!! - läuft!!! Kamera 1-klapp !, Kamera-2-klapp ! SET !!! UND BITTE !!!
Die Menge setzte sich ein paar Schritte in Bwegung, ABBRUCH !!!!
Das ganze also nochmal und nochmal, wechsel der Kamera-Position, und nochmal und nochmal.... Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einlaß im "Kasten"...
Jetzt ging es im ANKER weiter und wir wurden mit LIVE-MUSIK der Gruppe SILLY für die bisher geleistete Arbeit entschädigt. 3 mal die "Ouvertüre", alle Komparsen machten richtig krach und begrüßten SILLY immer wieder auf..s neue als wäre es das erste mal. Das ganze dann nochmal ohne Band auf der Bühne mit Playback und Lichtshow und nochmal nur mit Lichtshow (nur Ton-Aufnahme)
So in etwa ging es dann mit 4 weiteren Songs weiter. Zwischdurch natürlich auch noch die Aufnahmen mit den Schauspielern. Um ca. 21:00 Uhr war dann alles "abgedreht" und es gab zum Ende des Abend..s FREIBIR für ALLE !!!
Wir waren aber auch so sehr gut versorgt mit Wasser und Speisen. In laufe der Zeit wird es in einer Konzerthalle mächtig warm und man muß einfach trinken um nicht "umzufallen"
Es war für mich persönlich trotz der echten Arbeit ein toller Tag und es hat riesig Spaß gemacht. Es war den ganzen Tag sehr diszipliniert am Set, obwohl die meisten Komparsen sowas zum ersten mal erlebt haben (so wie ich selbst auch).
Für mich steht fest: JEDERZEIT WIEDER !!!
Text: Steven Airbourne








